Wirtschaftsjunioren Wetterau e. V.

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Betriebsbesichtigung der Hess Natur-Textilien GmbH in Butzbach

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Ein Blick auf das umfangreiche rein biologische Sortiment im
            Butzbacher La-den von hessnaturBereits vor über 30 Jahren hatte Heinz Hess eine Vision: Er wollte seinen Sohn mit giftfreier, ökologischer Kleidung vor schädlichen Einflüssen schützen. Deshalb suchte er nach Partnern und natürlichen Materialien, mit denen er Kleidung herstellen konnte, die seinen Ansprüchen gerecht wurde: Giftfrei, qualitativ hochwertig und verantwortungsbewusst gegenüber Mensch und Natur. Dass ökologische Konsequenz und Fair Trade die Wurzeln der Marke geblieben sind, erfuhren die Wirtschaftsjunioren (WJ) Wetterau Mitte Mai bei einem Besuch von hessnatur in Butzbach.

 

P R E S S E M I T T E I L U N G
Wirtschaftsjunioren Wetterau besuchten hessnatur in Butzbach

Den Wurzeln treu geblieben
(Butzbach, 20.05.2010)

Bereits vor über 30 Jahren hatte Heinz Hess eine Vision: Er wollte seinen Sohn mit giftfreier, ökologischer Kleidung vor schädlichen Einflüssen schützen. Deshalb suchte er nach Partnern und natürlichen Materialien, mit denen er Kleidung herstellen konnte, die seinen Ansprüchen gerecht wurde: Giftfrei, qualitativ hochwertig und verantwortungsbewusst gegenüber Mensch und Natur. Dass ökologische Konsequenz und Fair Trade die Wurzeln der Marke geblieben sind, erfuhren die Wirtschaftsjunioren (WJ) Wetterau Mitte Mai bei einem Besuch von hessnatur in Butzbach.

100 Prozent Eigendesign

Das in einer Garage entstandene kleine Unternehmen hat sich im Laufe der Jahr-zehnte zum größten Anbieter für modische Naturtextilien im deutschsprachigen Raum entwickelt. 313 Mitarbeiter arbeiten zur Zeit in den Läden Butzbach, Hamburg und München sowie in der Versandzentrale Butzbach. Weitere Läden in Großstäd-ten wie Berlin sind geplant. „58 Prozent unseres Umsatzes generierten wir im letzten Geschäftsjahr über Kataloge, 28 Prozent über eCommerce und 14 Prozent stationär“, erklärte Bernd Lipinsky, bei hessnatur verantwortlich für Marketing und Werbung. 95 Prozent der Kunden seien weiblich. Das breit gefächerte Angebot reiche von Damen-, Herren- und Kindermode über Wäsche und Schuhe bis hin zu Heimtextilien.
„Die Kollektion entwirft das hauseigene Designerteam“, betonte er.

Transparenz von der Faser bis zur Konfektion

„Ein hessnatur-T-Shirt aus ökologisch angebauter Baumwolle beschert unserem Planeten sieben Quadratmeter giftfreie Erde und 25 Kilogramm weniger Kohlendio-xid.“ unterstrich Lipinsky. „Wir verfolgen und kontrollieren die Entstehung eines Arti-kels von der Faser bis zur Konfektion.“ Der Weg vom Baumwollanbau bis hin zum fertigen T-Shirt sei bei hessnatur auch für die Kunden in Katalog oder Internet transparent. „Fragen Sie mal in einem anderen Geschäft wo die Wolle herkommt?“, witzelte er. Selbst in armen Ländern wie Bangladesch, China oder Burkina Faso, etabliere hessnatur eine nachhaltige, verantwortungsbewusste Herstellung und setze somit die Richtlinien für ökologisch-soziale Bedingungen um. Als erstes deutsches Unternehmen sei hessnatur 2005 der Fair Wear Foundation beigetreten, die sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie einsetzt. Hierzu gehörten unter anderem das Verbot von Kinderarbeit, eine gerechte Entlohnung sowie die Gleichberechtigung am Arbeitsplatz. Gemeinsam mit dem IBDF Institut für Biologisch-Dynamische Forschung startete hessnatur 2006 den vom Land Hessen geförderten Anbau von Bio-Leinen. Heute bauen acht Landwirte aus Gießen, Alsfeld und Umgebung für hessnatur Bio-Flachs an.

„Queen of Green“: Cameron Diaz trägt hessnatur

„Längst hat sich hessnatur vom `Müsli-Look’ verabschiedet“, unterstrich Lipinsky. Im Mittelpunkt ständen neben Nachhaltigkeit nun vor allem auch Mode. „Wir beobach-ten die Marktentwicklung und die Trends und zeigen, dass sich auch mit Ökomate-rialien hervorragend Mode machen lässt.“ Internationale Aufmerksamkeit habe das Butzbacher Unternehmen vor allem durch eine eigene Show auf der New Yorker Fashion Week erreicht. „Die internationale Presse wurde auf uns aufmerksam und es vergeht keine Woche mehr, in der wir nicht in einer bekannten Modezeitschrift präsent sind“, erklärte der Marketingexperte nicht ohne Stolz. „Für ein Fotoshooting konnte sogar die amerikanische Schauspielerin Cameron Diaz als ‚Queen of Green’ gewonnen werden.“

Klimaanlage – ohne uns

Nicht nur in punkto Mode achtet das Butzbacher Unternehmen auf die Umwelt. Die Architektur des hessnatur-Gebäudes entspricht baubiologischen Standards; in der Kantine wird auf Biokost geachtet und eine Klimaanlage existiert nicht. „Alle vielrei-senden Mitarbeiter haben eine Bahncard und lassen ihr Auto in der Garage“ hob Bernd Lipinsky hervor. Um auf das Unternehmen aufmerksam zu machen, suche hessnatur zum Beispiel über Internet Botschafter für Peru, biete Produktschulungen für Kunden an und berichte bei Youtube live aus Burkina Faso.

Im Anschluss an die interessante Unternehmenspräsentation hatten die WJ Wetterau Gelegenheit, das moderne Geschäft in Butzbach kennen zu lernen und das eine oder andere zukünftige „Lieblingsstück“ mit nach Hause zu nehmen.

Wer mehr zu den Wirtschaftsjunioren Wetterau e. V. oder zur Durchführung eines Bewerbertrainings erfahren möchte, erhält Informationen unter der Rufnummer 06031/609-3005 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


Verantwortlich für den Inhalt: Axel Steinbeiß, Geschäftsführer der Wirtschaftsjunioren Wetterau e. V., c/o IHK Gießen-Friedberg, Goetheplatz 3, 61169 Friedberg, Tel. (0 60 31) 6 09 - 30 10, Fax (0 60 31) 6 09 - 30 20

 

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